Zurück in Kathmandu

Die Tage nach dem ABC verliefen relativ unspektakulär.

Unser Tagesablauf sah eigentlich eh immer gleich aus, nur mit dem Unterschied, dass wir immer ein Ziel vor Augen hatten.
Jetzt war es anders. Den Thorong La hatten wir längst hinter uns gelassen und nun waren wir dabei auch viel Abstand zum ABC zu gewinnen. Es sollte zurück in die Zivilisation gehen, hinaus aus dem Bergpanorama.

Also begangen unsere Tage mit Ausschlafen bis sieben Uhr, gemütlich Frühstücken, Wandern, Mittagspause, Wandern, Duschen, Kartenspielen, Abendessen und um spätestens halb neun schlafen gehen, um am nächsten Morgen wieder um sieben Uhr aufzustehen.

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Unser Guide versuchte trotzdem noch das Beste aus unserer Wanderung heraus zu holen. Am vor letzten Tag unserer Tour überraschte er uns ein weiteres Mal mit heißen Quellen, die zum Entspannen einluden. Eine willkommene Abwechslung.

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Und dann war unsere 22 Tage Wanderung rund um die Annapurna und hinauf ins ABC auch schon wieder Geschichte.

Wir verabschiedeten unsere Träger und unseren Guide in einem drei Sterne Hotel in Pokhara. Wir waren durch die Unterkünfte in den letzten Tagen jedoch nicht so richtig verwöhnt. Dort war es schon immer ein Highlight, wenn wir eine eigene Toilette mit Wasserspülung auf unserem Zimmer hatten. Häufig gab es nur ein Loch im Boden, wo man mit Wasser aus einem Eimer nachspülen konnte und nun waren wir in einem drei Sterne Hotel untergebracht.

Die Bettwäsche war so sauber, dass wir uns ohne Bedenken darauf legen konnten, wir hatten ein eigenes Badezimmer mit normaler Toilette und Dusche auf unserem Zimmer. Richtig Luxus!!

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Die Fahrt von Pokhara nach Kathmandu lief dann auch viel schneller und unproblematischer ab, als wir es uns vorgestellt hatten und plötzlich waren wir zurück in Kathmandu. Als wäre es erst gestern gewesen.

Wir hatten das Glück, dass wir im Gästezimmer unseres Bekannten Harry schlafen durften.

Am nächsten Morgen machte er mit uns auch noch einen Ausflug zu seinem Geburtsdorf. Die Alpenvereinssektion Recklinghausen unterstützt dort den Wideraufbau einer Schule, die beim Erdbeben in sich zusammen gefallen war. Da mein Vater Vorstandsmitglied dieser Sektion ist, wollte er sich den Bau einmal persönlich anschauen.

Es wird nun eine erdbebensichere Schule gebaut, die viel moderner aussieht, als wir es uns vorgestellt hatten. Einzig die Bausicherheit nehmen die Nepali nicht ganz so ernst.
Abends ging es dann zurück nach Kathmandu und am nächsten Morgen zum Flughafen, um meinen Vater in einen Flieger nach Deutschland zu schicken.
So schnell sind vier gemeinsame Wochen wieder vorbei.

Wir vertrieben uns die letzten zwei Tage dann in der Innenstadt von Kathmandu, um ein wenig zu shoppen, die nächsten Tage zu planen und unser Visum zu verlängern.

Ab morgen geht es dann in Richtung Chitwan Nationalpark

One thought on “Zurück in Kathmandu”

  1. Hallo nach Kathmandu und alles Gute zum Geburtstag! Diesen wirst du ja wohl im Chitwan NationalPark verleben. Viel Freude dabei.
    Habt weiterhin eine schöne Reise mit all den positiven, manchmal auch negativen Eindrücken und Erlebnissen. Wenn ich das so verfolge, überwiegt ja absolut das positive. Weiter so und bis demnächst.
    LG Olaf

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