Welcome in Down Under

Nach unserem Flug in der ersten Klasse, sind wir wieder in „unserem“ Budget angekommen. Einen kleinen Luxus hatten wir dann doch noch, unser Hostel in Sydney bezahlte uns unseren Flughafentransfer und bot morgens sogar ein kleines kostenloses Frühstück an. So waren wir erst einmal versorgt.

Das einzige Problem an diesem Hostel war, dass es in Sydney ein Kakerlakenproblem gibt, also auch in unserem Hostel. Das bedeutete für uns, dass wenn wir keinen nächtlichen Besuch haben wollten, wir das Fenster geschlossen lassen mussten, wenn wir es nicht beobachten konnten. So waren in unserem Zimmer gefühlte 50 Grad. An eine erholsame Nacht war da leider gar nicht mehr zu denken.


Wir entschieden uns am ersten Tag in Sydney direkt zu Beginn unserer Stadterkundung eine Free Walkingtour mit zu machen, um direkt alle Highlight der Stadt besichtigen zu können und noch ein paar hilfreiche Tipps zu ergattern.

Die Tour dauerte drei Stunden und wir liefen gefühlt zu jeder Sehenswürdigkeit, die Sydney zu bieten hatte.
Im Anschluss gönnten wir uns ein Eis und sahen uns danach die Einkaufsstraße von Sydney noch ein wenig genauer an.

Am zweiten Tag in Sydney gingen wir zum Opernhaus und erkundeten sie von allen erdenklichen Seiten.
Zu nächsten gingen wir in den Botanischen Garten, da wir dort nicht nur schön in Richtung Stadt schlendern konnten, sondern zusätzlich einen fabelhaften Blick auf die Oper mit der Hafenbrücke im Hintergrund hatten.
Von dort gingen wir am Wasser entlang zur Oper. Das Operngebäude konnten wir ohne Tour leider nicht besichtigen. Das Einzige was frei zu besichtigen ist, sind die Toiletten… ;-)
Also liefen wir einmal um die Oper herum und fuhren danach über die Hafenbrücke zum Luna Park, den ältesten Freizeitpark in Sydney. Der Eintritt ist frei. Er ist eher wie eine kleine Kirmes aufgebaut, aber ganz nett anzusehen.
In ihren Bann gezogen hat die Stadt uns irgendwie nicht, obwohl die Zeit im Botanischen Garten mit dem Blick auf die Oper und der Brücke wirklich schön war. Es ist eine Stadt, die sehenswert ist, wir aber nicht länger als drei Tage dort verbringen würden.


Gestern holten wir dann unseren Campervan ab.
Für uns eine ganz neue Erfahrung. Plötzlich waren wir nun nicht mehr auf Hostelsuche, sondern auf der Suche nach freien Campingplätzen. Für uns beide das erste Mal Campingurlaub mit einem eigenen Camper und ohne Zelt.
Die erste Nacht war schon einmal vielversprechend. Der Van bietet viel mehr Platz, als wir zuvor dachten. Da es sich abends ein wenig abkühlt, war es auch viel angenehmer im Van zu übernachten, als in einem nicht klimatisierten Raum.

Heute schauten wir uns die Blue Mountains an.
Diese sind als Welt Naturerbe ausgezeichnet. Den Namen haben sie, da die vielen Eukalyptusbäume in diesem Gebiet durch die Sonne Dämpfe abgeben und sich deswegen ein blauer Schleier über sie legt.
Heute war die nicht einfach zu sehen, da es in der Nacht regnete und dadurch noch Nebel über den Wäldern hing, sodass wir Schwierigkeiten hatten, den Nebel von dem blauen Dunst zu unterscheiden.
Wir unternahmen eine schöne dreistündige Wanderung durch einen Canyon, vorbei an vielen kleinen Wasserfällen, immer entlang der Steinwände, sodass der Weg immer spannend und abwechslungsreich war.


Danach fuhren wir zu den Three Sisters, dem vermutlich bekannteste Aussichtspunkt der Blue Mountains. Die Felsformationen waren wirklich hübsch anzusehen. Durch die Menschenmassen dort gefiel uns unsere erste kleine Wanderung durch den Canyon jedoch viel besser.

3 thoughts on “Welcome in Down Under”

  1. Hallo ihr Lieben, ich wollte euch doch schon vor Ewigkeiten schreiben, wie ich es auf dem Macchu Pichu versprochen habe! Viel scheint sich aber zu findest bei den Hostels nicht geändert zu haben, ob Magenverstimmung oder Kakerlaken. Entspannung ist anders, aber dafür könnt ihr ja jetzt euren Camper genießen! Mit Wehmut und endlosem Fernweh verfolge ich eure Reisen aus dem grauen Koblenz :) Unfassbar schön wie ihr eure Reise beschreibt, vielen Dank dafür! Ganz lieben Gruß.

  2. Hallo ihr Lieben,
    leider wurde mein letzter Post nicht hochgeladen, aber dann versuch ich es einfach nochmal. Ich verfolge, wie auf dem Machu Picchu versprochen, eure Reise aus der Ferne und sprudele nur so von Fernweh! Eure Abendteuer klingen nach wie vor wunderschön, wenn man mal von den Magenverstimmungen und Kakerlaken absieht :) Aber das gehört anscheinend auch einfach dazu! Genießt die Tage im Camper, fernab von schmutzigen Hostels und schreibt fleißig weiter. Echt toll dass ihr nach wie vor so viel Spaß habt und euch die Zeit nehmt alles für uns auszuschreiben. Ich bin gespannt wie es weitergeht und schicke Euch die allerliebsten Grüße aus dem kalten Koblenz. Caro

  3. Hallo und danke für den/die schönen Kommentare.

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    Das machen wir ganz einfach um die Seite sauber zu halten. In dem Jahr gab es schonmal Probleme deshalb.

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