Waka Waka

Die ersten Tage auf einem neuen Kontinent und es ist alles anders, als wir es uns vorgestellt hatten.

Vor unsere Anreise, hatte ich ein wenig bedenken, ob es wirklich eine gute Idee wäre, diese Stadt überhaupt zu besichtigen. Immerhin soll Kapstadt zu den zehn gefährlichsten Städten der Welt gehören.

Das Bild was wir von Kapstadt bekommen haben, ist allerdings ein ganz anderes.

Natürlich haben wir uns trotzdem an die Sicherheitshinweise gehalten, sind nicht in die Townships rausgefahren und haben auch keine nächtlichen Spaziergänge gemacht, aber nach unserem Eindruck ist Kapstadt eine sehr schöne ruhige und westlich geprägte Stadt.
Wir glauben, dass das besondere Flair dieser Stadt darin liegt, dass es wohl eine Großstadt ist, mit allem was dazu gehört, da die Afrikaner jedoch einen viel gelasseneren Eindruck erwecken, als Nordamerikaner oder Europäer, ist der Verkehr und das Verhalten auf der Straße auch viel entspannter.

camps-bay
Desweitern haben wir nur höfliche und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Dabei war es egal, welchen sozialen Status sie hatten.

Heute wurden wir gefragt, ob wir wüssten, wo ein Museum liege. Ein Obdachloser hat mitbekommen, dass wir leider auch nur Touristen sind und nicht weiter helfen konnten. Er schaltet sich direkt ein und erklärte den Weg. Dies alles tat er unserem Anschein nach ohne Hintergedanken!!

Erkundet haben wir die Stadt natürlich auch ein wenig.

Wir haben uns einen Zwei-Tages-Pass für einen Hop On Hop Off Bus gegönnt und sind damit quer durch die Stadt chauffiert worden.

Unser erster Stopp führte natürlich zum Tafelberg.
Da wir vermuteten, dass die Gondeltickets im Bus günstiger sein könnten und wir dann in keiner Warteschlage anstehen mussten, kauften wir sie direkt im Bus.
Auf der Fahrt hinauf zur Talstation berichtete uns unser Audioguide, dass es verschiedenste Möglichkeiten gäbe, den Tafelberg zu Fuß zu besteigen.

Nun standen wir am Fuße des Tafelberges mit unseren Bahntickets, die wir natürlich dem Busfahrer nicht zurückgeben konnten und waren doch entschlossen, auf diesen Berg hinauf zu laufen. Naja, vielleicht war ich auch ein wenig entschlossener als Alex…

aufstieg-zum-tafelberg

Unser Problem war nun, dass wir gerne unsere Tickets wieder abgegeben hätten, da wir ungerne zu viel bezahlen wollten. Wir benötigten nun ja nur noch eine Fahrt ins Tal und nicht auch noch hinauf. Allerdings mussten wir aber erst einmal jemanden finden, der uns unsere Tickets abkaufen wollte.
Als wir schon fast aufgegeben hatten und auf dem Weg zum Einstieg waren, kam uns dann tatsächlich doch noch eine Gruppe entgegen, die noch Karten benötigte und uns unsere abkaufte.

So machten wir uns auf, die 600 Höhenmeter zur „Spitze“ des Tafelberges hinauf zu wandern.
Nach gut einer Stunde erreichten wir die „Tafel“ und konnten eine herrliche Aussicht ins Tal genießen.

kapstadt-von-oben

Am zweiten Tag unserer Bustour besichtigten wir dann noch alle anderen Sehenswürdigkeiten, die auf der Strecke lagen, wie die Waterfront, die Weinberge, das Bo-Kaap und die Long Street.

Heute statteten wir dem Castle noch einen Besuch ab. Eine interessante Variante noch etwas mehr über die niederländische Kolonialzeit und die eigentliche Funktion dieser schönen Stadt zu erfahren.

besichtigung-des-castle

Nun haben wir alles in Kapstadt gesehen, was wir interessant finden und freuen uns auf die nächsten 3 Wochen in denen wir den Süden Afrikas als Safaritouristen kennenlernen wollen.

One thought on “Waka Waka”

  1. Ich krieg – mal wieder – Fernweh! Und Sehnsucht! Kapstadt hat uns so wahnsinnig gut gefallen! Habt ihr die Kaphalbinsel denn auch angeschaut und seit zum Kap der guten Hoffnung gefahren? Das lohnt sich wirklich sehr. Auf dem Weg dorthin gibt z. B. eine wild lebende Kolonie von Brillenpinguinen (in Boulders Beach).

    Ich wünsche euch eine ganz ganz tolle Zeit dort! Grüßt mir die Girffen, die möchte ich besonders gern! ?

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