Unterwegs

Am Montag ging es dann noch einmal auf ein Kreuzfahrtschiff. Diesmal waren wir mit Royal Caribbean unterwegs, wieder ein kleines Schiff mit „nur“ knapp 2000 Passagieren, aber dafür mit einem recht breiten Freizeitangebot.
Es gab eine Kletterwand, einen Außenpool, einen überdachten Pool, vier Wirlpools, ein Casino, eine Bücherei, zwei Tischtennisplatten und ganz viele Möglichkeiten sich falls nötig mal auszuruhen oder eine Kleinigkeit zu essen ;-)
Es versprach auf jeden Fall nicht langweilig zu werden. Zudem gab es ja noch ein umfangreiches Abendprogramm von der Schiffbesatzung und zur allergrößten Not konnten wir uns auch mit Kartenspielen die Zeit vertreiben.
Für die nächsten acht Nächte sollte also die Vision of the Seas unser Zuhause sein. Endlich wieder einmal den Rucksack ausräumen und am Morgen frische Kleidungsstücke aus einem Kleiderschrank nehmen ohne in einer Tüte suchen zu müssen. Wir gönnten uns also auf der Endgeraden unserer Reise noch einmal ein bisschen Luxus.

Insgesamt haben wir das Schiff jedoch eher als Fortbewegungsmittel nutzen wollen.
Unser Plan war es noch einmal ein paar Städte zu besichtigen. Neben Dubai, standen nun auch noch Tage in Khasab (Oman), Muskat (Oman) und Abu Dhabi (VAE) an.


Khasab war leider nicht ganz so sehenswert wie wir es erwartet hatten.
Es war ein kleines Dorf, welches Glück hat und einen Hafen besitzt, in dem große Schiffe anlegen können. Jedoch gab es dort nichts außer einer Moschee und einem Fort zu sehen oder zu tun.

Die Landschaft dort war jedoch sehr interessant. Sie war dort so ganz anders als wir vermuteten und aus Dubai kannten. Wir sind mit der Vorstellung dort hingefahren, dass wir überall mitten in einer Sandwüste sind.
Die Städte im Oman, die wir besuchten, sahen jedoch ganz anders aus.
Khasab lag direkt am Meer umringt von kleinen steinernen Bergen.


Muskat, die Hauptstadt und Regierungssitz des Omans befindet sich auch direkt am Meer, jedoch zwischen den Bergen verteilt.

In Muskat hatten wir zwei Tage zur Verfügung. Wir kauften uns in Dubai auch direkt ein Hop on Hop off Bus Ticket für Muskat und waren so ziemlich flexibel.
Als Erstes besuchten wir einen Souk, einen traditionellen Markt im Stile des alten Omans. Mit viel Krimskrams, Tüchern, Gewürzen und Weihrauch.

Im Anschluss fuhren wir viel durch die Stadt. Insgesamt war es sehr interessant die Stadt einmal zusehen; viel zu besichtigen gab es dort jedoch nicht. In Muskat hatten wir zwei Tage Zeit, die Stadt zu besichtigen. So kannten wir am Ende den Markt auswendig und kamen auch in Gebiete, die andere Touristen, die nur mit geführten Touren und den Hop on Hop off Bussen unterwegs sind, vermutlich nicht so schnell sehen.


In unseren besuchten Städten war das Herumlaufen, abseits der Touristenwege allerdings auch kein großes Problem. Muskat und Abu Dhabi gelten als eine der sichersten Hauptstädte der Welt.

Der Sultan und Herrscher des Omans hat in Muskat verboten höhere Häuser als acht Stockwerke hoch zu bauen und die Häuser müssen alle in weiß oder creme gestrichen werden. Das hat zur Folge, dass auch die neusten Häuser aussahen als ob sie noch aus der alten Zeit stammen würden.

Am interessantesten und imposantesten war wohl der Königspalast in Muskat.
Von innen konnten wir ihn leider nicht besichtigen, da der Sultan immer noch in diesem Palast wohnt. Jedoch alleine die Außenfassade ließ erahnen, wie imposant und prächtig das Innere sein muss.


Nach unserem Aufenthalt in Muskat folgte ein Seetag. Ein ganzer Tag auf dem Schiff. Wir verstanden es aber, das Programm des Schiffes so gut auszunutzen, dass nicht einmal viel Zeit für ein Sonnenbad blieb.
Wir vertrieben uns die Zeit an der Kletterwand, in den Pools, in dem Fitnessraum und wohnten einer Bilderauktion bei.
Nicht unbedingt um ein Bild zu kaufen, aber weil es doch interessant war zu sehen, womit mache Menschen es schaffen Geld zu verdienen und wie viel Geld manche Menschen für ein paar Pinselstriche bekommen. Ganz abgesehen davon, dass es einige wirkliche schöne Exemplare darunter waren.

Abends gab es dann noch einen Galaabend, wo wir uns endlich einmal wieder auftakeln konnten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten natürlich ;-)

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