Und was nun?!?

Den Tag in Pompano Beach verbrachten wir am Stand, um meine erste Sandburg im Leben zu bauen und ein bisschen in den Tag zu leben.

Unsere Sandburg

Am nächsten Tag sollte es dann nach Hollywood Beach weiter gehen.
Dort hatten wir eine unschlagbar günstige Unterkunft über Airbnb direkt am Strand gefunden.

Vor unserer Ankunft in Hollywood Beach machten wir jedoch noch einen kurzen Stopp in Fort Lauderdale. Unsere Fahrradstrecke für tatsächlich zufällig direkt an einem 50m Freibad vorbei. Endlich wieder richtig schwimmen :-)

Endlich wieder richtig schwimmen

In Hollywood Beach war dann leider unsere Vermieterin nicht an der Unterkunft und per Telefon erreichbar. Von Nachbarn erfuhren wir, dass sie auch gar nicht die Mieterin des Apartments sei und sie auch keine Berechtigung besäße, ein Zimmer zu vermieten.

Nach einer kurzen Suche nach einem anderen bezahlbaren Zimmer in Hollywood Beach, kehrten wir erfolglos zu unserer Airbnb Unterkunft zurück, um wenigstens einmal mit unserer Vermieterin zu sprechen. Mittlerweile war auch der Eigentümer des Apartments vor Ort.
Ein Mann öffnete uns auf Klopfen die Tür und erklärte uns äußerst aufgebracht, dass er die Buchung storniert habe und wir weg gehen sollen.
Da die Preise in Hollywood Beach uns keine Wahl ließen, fuhren wir aufs Festland nach Hollywood. Dort fanden wir eine günstige Unterkunft, konnten abends noch an einem kostenlosen Freilichtkino teilnehmen und das Geld von dem Airbnb Anbieter haben wir zum Glück auch zurückbekommen.

Am nächsten Tag ging es dann schon nach Miami Beach. So waren wir nach nicht ganz zwei Wochen Fahrradfahren in Miami angekommen.

Und jetzt?!?

Den ersten Tag in Miami Beach nutzen wir um den Everglades einen Besuch abzustatten. Wir buchten eine Bustour von unserem Hostel aus.
Um 10:30 Uhr wurden wir direkt vor unsrer Tür vom Bus abgeholt. Was wir dann doch allerdings etwas verwunderlich fanden war, dass der Bus, nachdem er alle Passagiere eingesammelt hatte, die nächste Tankstelle ansteuerte und uns bat auszusteigen. Er dürfe das Fahrzeug nur ohne Gäste  betanken.
Nachdem das Fahrzeug betankt war und das Mobiltelefon während der Fahrt nun nicht mehr zum Telefonieren genutzt wurde, sondern als Navi umfunktioniert wurde, konnte die  Reise auch endlich losgehen.
An den Evergaldes angekommen, konnten wir direkt vom Bus in ein Luftboot steigen und eine halbe Stunde durch die dortige Sumpflandschaft düsen. Immer in der Hoffnung ein wildes Tier zu sehen. Wir wurden auch mit ein paar Krokodilen und Schildkröten belohnt.

Eine Airboottour in den Everglades
Im Anschluss besuchten wir noch eine Alligatorshow. Da die Tiere nur leider nicht so recht mitmachen wollten, war die Show relativ schnell wieder vorbei.
Mein Highlight war, dass ich gegen einen kleinen Aufpreis einen Babyalligator auf dem Arm halten durfte und Alex ihn streicheln konnte. Schon cool!

Babyalligator in den Everglades

Am zweiten Tag in Miami Beach fuhren wir wieder mit einer geführten Bustour nach Key West. Die südlichste Insel und der südlichste Punkt der USA.

Der südlichste Punkt auf Key West
Dort soll es bereits karibische Einflüsse geben. So recht haben wir davon nichts mit bekommen. Es ist ein ganz niedliches Städtchen, aber schon sehr touristisch und überteuert. Schön es einmal gesehen zu haben.

Gestern verbrachten wir dann den ersten Tag in Miami am Strand. Eigentlich wollte eine Schweizerin aus unserem Hostel uns und einem Hamburger surfen beibringen, aber leider gab es keine guten Wellen. So ging es also wieder nur zum Wellen hüpfen ins Wasser. Ein sehr entspannter Tag mit netten Menschen. Abends gab es noch einen Spaziergang über den Pier von South Beach.

Sonnenuntergang vor der Skyline von Miami

Und nun stehen wir vor der Frage: Und jetzt?
In Florida haben wir nun eigentlich alles gesehen, was wir sehen wollten. Unser Flug geht jedoch erst in einem Monat ab Miami.

Jetzt haben wir uns heute für Restplätze auf einem Kreuzfahrtschiff eingetragen, welches von Fort Lauderdale durch den Panamakanal nach Seattle fährt. Dann müssten wir unsere Flüge stornieren, aber die Kreuzfahrt wäre immer noch so günstig, dass sich das lohnen würde.
Also stehen wir am Samstag am Hafen und hoffen darauf, dass das Schiff uns mitnimmt.

Falls wir nicht auf das Schiff kommen, werden wir am Sonntag eine Fähre zu den Bahamas nehmen. Mal schauen, was wir dort dann alles sehen und erleben können und wie lange wir es dort aushalten ;-) und danach müssen wir weiterschauen…
Also Daumen drücken!!

Sonnenaufgang South Beach

Heute morgen quälten wir uns früh aus dem Bett, um einen wunderschönen Sonnenaufgang mitzuerleben.

One thought on “Und was nun?!?”

  1. Da habt ihr ja Gas gegeben! Dann genießt doch jetzt vor Ort ein bisschen Miami und die High Society in Miami Beach. Jetzt habt ihr ja richtig Zeit für Urlaub! Ihr seid ja gerade mal zwei Monate unterwegs, das Jahr ist noch lang. Gönnt euch doch ein bisschen Zeit zum Genießen und Relaxen! ;-)

Schreibe einen Kommentar

*