Typisch Insel

Wir sind nun schon eine Woche in Neuseeland und haben gefühlt schon die Hälfte der Südinsel gesehen zu haben und trotzdem wissen wir nicht so genau was wir berichten sollten.

Vielleicht, dass hier uns etwas erwartet hat, was wir so überhaupt nicht mehr gewohnt waren, was uns aber schon einmal wieder auf zu Hause vorbereitet.

Ich glaube es hat hier bis jetzt jeden Tag geregnet. Nicht durchgehend und nicht immer stark, aber jeden Tag.

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Wenn wir die drei Tropfen in Nepal mal vernachlässigen, dann glauben wir, dass wir das letzte Mal Regen auf dem Salkantay Trail (Peru) gesehen haben, also Anfang August.

Es wird uns erst jetzt bewusst, wie schön es war, einfach so seine Tage zu planen, ohne auf das Wetter achten zu müssen.

Das ist jetzt definitiv anders!
Unsere Reiseroute haben wir direkt ein wenig ungeplant, da es die ersten Tage in den Bergen nur regnen sollte und Wandern bei Regen macht uns nicht so viel Spaß.Also sind wir an der Küste entlang von Christchurch Richtung Süden gefahren.

Auf dem Weg hielten wir an jeder Steilklippe, jedem Sandstrand und jedem Wasserfall.

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Da die beste Alternative bei Regenwetter ist, etwas drinnen zu unternehmen, statteten wir der Catbury Schokoladenfabrik in Dunedin einen Besuch ab.

Falls wir vorher Schokoentzug gehabt haben sollten, danach hatten wir keinen mehr.

Wir durften in unserer einstündigen Führung so viel Schokolade essen, bis wir sie nicht mehr schmecken und riechen wollten. Am Ende der Führung wartete noch ein Zehnmeter hoher Schokolandenfall auf uns, bei dem innerhalb von Sekunden 1000l flüssige Schokolade an uns vorbei sausten.

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Außerdem waren wir auf der Jagd nach Pinguinen. Uns wurden die Blaupinguine und Gelbaugenpinguine versprochen. Nur leider waren wir anscheinend zur falschen Zeit am falschen Ort.

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Auf der Nordinsel haben wir noch einmal die Möglichkeit welche zu sehen und hoffen, dass das Glück dann mehr auf unserer Seite ist.
An der Catlins Coast hatten wir dann aber immerhin das Glück die Cathedral Caves besichtigen zu können.

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Begangen werden können sie nur bei Ebbe, da sie sonst mit Wasser durch- und umspült sind. Wirklich schöne Gebilde diese Höhlen.

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Heute ging es dann noch zum Milford Sound. Laut Internet DIE Touristenattraktion von Neuseeland. Also keine Frage, machten wir uns auch auf den Weg, die Fjordlandschaft dieses Landes ein wenig zu erkunden.

Die Straße dorthin war wirklich schön. Sie führte hinein in die Berge entlang an Seen und Flüssen. Zwischendurch erhaschten wir auch immer wieder beeindruckende Fotomotive.

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Den Milford Sound an sich fanden wir hingegen unspektakulär.

Der Wanderweg zu zwei Wasserfällen war gesperrt und die Touristenmassen passten so gar nicht wirklich in unser Bild vom ruhigen und sauberen Neuseeland.

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Hinzu kam, dass die tiefhängenden Regenwolken uns jede Sicht auf die umliegenden Berge nahm.

Sonst gibt es auch nicht viel zu berichten. Wir fahren relativ viel Auto und genießen die Natur so gut es geht.
Eine Freundin hat in ihrem Blog geschrieben, dass Neuseeland ein Bilderbuchland ist und man deswegen seine Erlebnisse durch die gemachten Bilder sprechen lassen sollte. Vielleicht hat sie damit gar nicht so Unrecht!

2 thoughts on “Typisch Insel”

  1. Hallo Ihr zwei,

    hier ist heute blauer Himmel, Sonnenschein und Eiskalt. Zum wandern/spazieren gehen vielleicht gar nicht so schlecht ;-).
    Aber ich kann verstehen das man sich an Regen erst wieder gewöhnen muss. Die Bilder sind malerisch und ich drück euch die Daumen das ihr den ein oder anderen Pingu noch zu Gesicht bekommt.
    Merkt ihr was von dem Erdbeben das vor kurzen war, oder betrifft euch das nicht?

    Viel Spass und liebe Grüße
    Yvonne

    1. Hallö zurück,

      wir dürfen vermelden, dass heute unser erster komplett sonniger Tag OHNE Regen war :D
      Das haben wir dann auch sofort genutzt und haben eine kleine Bertour gemacht. Dazu später mehr… mit FOTOS ;)

      Vom Erdbeben haben wir hir nichts gesehen.
      Allerdings war das Zentrum des Erdbebens auch ca. 150km Luftlinie nördlich von Christchurch, von wo wir unsere Tour starteten. Wir haben unsere Route absichtlich nach Süden verlegt, um nicht in das Erdbebengebiet zu fahren. Und nun umfahen wir es ganz. (Aktueller Stand)

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