Ladysmith

Wie schnell die Zeit vergeht…

Gestern mussten wir uns schon wieder von unseren Freunden auf Vancouver Island verabschieden.
Wir hatten beide tatsächlich beim Abschied kleine Tränchen in den Augen und das Gefühl, dass wir uns von Familienmitgliedern verabschieden müssen, ohne zu wissen, wann wir sie das nächste Mal wiedersehen.

Abschied am Flughafen von Stan und Carol
Den letzten Bericht schrieb ich, als Deutschland gerade das Halbfinale gegen Frankreich spielte. Unser erstes und einziges Spiel was wir von der Deutschen Nationalmannschaft gesehen haben. Vielleicht hätten wir besser nicht zugesehen ;-) aber wir waren ganz überrascht, dass wir das Spiel live im kanadischen Fernsehen verfolgen konnten.
Abends ging es mit Stan, Carol, Jack und Nixon zum Bowlen. Stan war seit 40 Jahren das erste Mal wieder Bowlen und hat uns Küken mal gezeigt, was er noch so drauf hat…

Insgesamt verliefen die letzten Tage auf der Insel sehr ähnlich. Wir nahmen uns morgens viel Zeit, unternahmen kleineren Sightseeing Touren und verbrachten den Abend  bei einem Gläschen Wein im Rahmen der „Familie“.

Am Freitag fuhren wir zu einem Strand nördlich von Nanaimo, da ich dort endlich Sanddollar finden wollte und es dort Tausende geben sollte.
Als wir dort ankamen, konnte ich das noch nicht so ganz glauben. Der Strand sah denen in Tofino sehr ähnlich und dort fand ich genau einen einzigen.

Ein paar Minuten später wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Als wir erst einmal wussten, wo wir suchten mussten, fanden wir unzählige und nahmen eine volle Tasche mit nach Ladysmith. Mal schauen, wie viele am Ende der Reise heile zu Hause ankommen.Sanddollar

Für Samstag stand ein netter kleiner Markt in Duncan auf dem Programm und anschließend eine Besichtigung einer Cider Destillerie. Natürlich nicht ohne eine kleine Flasche zum Probieren mit zu nehmen ;-)

Am Sonntag, unserem letzten Tag in Ladysmith, wurden wir vom Nachbar von Stan und Carol, Paul, eingeladen mit ihm eine Spritztour auf seinem Motorboot zu unternehmen. Jack und Nixon nahmen wir auch gleich mit, da wir versprochen hatten an diesem Tag „Baby zu sitten“.
So eine Motorbootsfahrt ist noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als eine Segeltour. Den Wind in den Haare zu spüren, wenn man mit 70 km/h übers Meer fegt, macht schon ordentlich viel Spaß.

Pauls Motorboot
Im Anschluss ging es mit den Kids ins Hallenbad zum Plantschen, bevor wir abends ein weiteres Mal zum Strand fuhren, um dort bei einer Pizza ein Konzert zu hören. Leider wurde das Konzert nach einer Stunde abgebrochen, da es zu regnen anfing. Trotzdem ein sehr gelungener Abschluss für eine wunderschöne Zeit auf Vancouver Island.

Konzert in Ladysmith
Nach einem letzten Schwimmbadbesuch gestern ging es zum Flughafen in Nanaimo, um von dort mit einer kleinen Propellermaschine nach Vancouver zu fliegen und von dort weiter nach San Francisco.

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