Jahreswende 2016/2017

Das Jahresende verbrachten wir in Auckland, der größten Stadt Neuseelands.

An Silvester schauten uns ein wenig die Stadt an und bereiteten uns ein wenig für den Abend vor.
Ursprünglich war der Plan in unserem Hotel bzw. in der Gaststätte des Hotels Silvester zu feiern, da schon auf ihrer Website für ihre Partys an Wochenenden warben.
Allerdings fand schon bereits seit zwei Jahren keine Party mehr in dieser Gaststätte statt und der Besitzer des Hotels veranstaltete Silvester auch keine Party; er ging selbst aus.
Da wir aber keine große Lust hatten auszugehen und dann mitten in der Nacht irgendwie ein Taxi zu organisieren, überlegten wir uns eine Alternative.
Die Schweizer Mädels, Stephi und Meli, mit denen wir nun auch die restlichen Tage in Neuseeland unterwegs sind, kamen am 31. abends in Auckland an. So verabredeten wir uns für den Abend, um Silvester gemeinsam zu feiern.

Wir besorgten ein paar Kleinigkeiten und zwei Flaschen Traubensaft zum Anstoßen und warteten dann abends darauf, dass sie uns mit unserem gemeinsamen Auto abholten.
Um ca. 10 Uhr fuhren wir dann zum Mt. Eden. Dort fanden wir ein nettes Plätzchen mit toller Sicht über die Skyline Aucklands. Wir unterhielten uns, hörten Musik von den anderen Grüppchen, die sich dort versammelt hatten und warteten auf Mitternacht.
Um Punkt zwölf Uhr wurde dann ein kleines, vielleicht zehnminütiges Feuerwerk am Skytower der Stadt gezündet. Allerdings ausschließlich an diesem Tower, nirgendwo sonst.


Dann nach zehn Minuten war das gesamte Spektakel vorbei und wir fuhren wieder zurück zu unserem Hotel und gingen ins Bett.

Auch wenn wir nicht viel an diesem besonderen Tag gemacht haben, sind wir uns sicher, dass wir das neue Jahr so, wie wir es begrüßt haben, richtig gemacht haben.
Für uns war es ein perfekter Start ins neue Jahr.

Am nächsten Morgen ging es dann mit den Mädels in Richtung Norden. Unser Weg führte uns nach Whangarei. Da wir natürlich nichts vorgebucht hatten, hatten wir auch hier wieder Schwierigkeiten etwas Bezahlbares zu finden. Eine nette Dame in der Touristeninfo unterstützte uns jedoch tatkräftig, sodass wir am Ende in einem netten Hostel, ein ehemaliges Polizeigewahrsam, unterkamen.

In Whangarei, bzw. der Umgebung sahen wir uns die Whangarei Falls an, unternahmen einen kleinen Spaziergang am Strand und fuhren zu den Waipu Höhlen.

Dort sollten wir, wenn wir Glück haben und ein paar nasse Füße riskierten, Glühwürmchen sehen.
Und so war es auch. Wir kletterten ein paar Meter in die Höhle hinein (wir Mädels ohne unsere Schuhe, Alex mit seinen Turnschuhen) und als wir so tief in der Höhle waren, dass kein Tageslicht mehr hinein scheinen konnte, sahen wir unglaublich viele Glühwürmchen. Wir fühlten uns, wie unter einem Sternenhimmel mit ganz vielen kleinen blau leuchtenden Sternen. Traumhaft schön! Leider war es gar nicht so einfach dort ein gescheites Foto zu schießen. Mit viel Fotobearbeitung ist es dann doch gelungen, die Glühwürmchen für uns auf den Fotos sichtbar zu machen.

Heute führte uns unser Weg Richtung Norden nach Kerikeri. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Dorf vorbei, wo der Künstler Hundertwasser eine Toilette gestaltet hat. Um dieses ungewöhnliche Gebäude noch ein wenig mehr in Szene zu setzten, hat das Dorf zusätzlich noch eine Gebäude an die Kunst von Hundertwasser angelehnt und vieles mit kleinen Mosaiken verziert.

Frohes neues Jahr!!!!

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