Ein Stückchen vom Paradies

Die Busfahrt nach Brasilien war weniger kompliziert, als wir im Vorfeld dachten.
Wir kauften, wie sonst auch, am Busterminal ein Ticket für Foz do Iguacu (die brasilianische Stadt), wurden an der Grenze vom Busfahrer abgesetzt und warteten nach dem Grenzübergang einfach auf den nächsten Bus. Ganz unkompliziert.
Im Vorfeld wurden wir gewarnt, dass der Grenzübergang sehr gefährlich und höchst kompliziert sei.
Gut, dass wir diese Erfahrungen nicht teilen mussten…

Im *** Sterne Hotel angekommen (man gönnt sich ja sonst nichts ;-) ) ließen wir den Tag am hoteleigenen Pool und beim Abendbuffet für 5 € mit Caiprinhia für 2 € ausklingen ;-)
…verlockend diese Preise…

Am Montag ging es erneut zum Nationalpark, diesmal auf die brasilianische Seite.

Auch in Braslilien gibt es Regenbögen
Am Nationalparkeingang wurden wir von Sightseeingbussen abgeholt und zu den Wasserfällen chauffiert.
Das Wandern und erkunden der Landschaft kommt auf dieser Seite der Fälle leider etwas zu kurz.
Insgesamt ist die argentinische Seite geeigneter einen, bzw. zwei ganze Tage an den Fällen zu verbringen. Die brasilianische Seite ist allerdings nicht weniger beeindruckend.
Trotzdem hatten wir schneller das Gefühl alles gesehen zu haben.

Ganz nah an den Wasserfällen in Brasilien
Doch wie sagte Alex mit dem Blick zu den Fällen gerichtet: „So könnte man sich das Paradies vorstellen.“

Die brasilianischen Fälle
Anschließend ging es in einen Vogelpark direkt gegenüber des Nationalparks, der fußläufig zu erreichen war ;-)

Den Vogelpark müsst ihr euch wie einen Zoo für Vögel vorstellen. Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass wir Vögel mal so interessant finden.
Ich glaube ich habe sogar ein neues Lieblingstier für mich auserkoren. In einem „Tropenhaus“ kamen wir bis auf wenige Zentimeter an Tukane heran. Diese Vögel sind schon echt cool…

Ein fotogener Tukan im Vogelpark
Ein weiteres Highlight in diesem Park war der Papageienkäfig der ebenfalls für Besucher freigegeben war. So konnten wir hautnah miterleben wie Ara um Ara an uns vorbei flog und um Futter „bettelten“.

Aras wohin das Auge reicht
Dabei sollten wir anmerken, dass die dort zu sehenden Vögel zu nahezu 50% aus der Wildnis stammen und nach Unfällen dort rehabilitiert werden. Die anderen 50% stammen aus eigener Nachzucht des Parks.

Am letzten Tag in Foz besuchten wir noch den Itaipu Staudamm.
Als wir uns etwas näher damit beschäftigten, wurde uns bewusst, dass dieser Staudamm zu den Weltwundern der Moderne gezählt wird.

Der Itaipu Staudamm in seiner vollen Pracht
Er besitzt 20 Turbinen, die sich Brasilien und Paraguay untereinander aufteilen. Alleine drei Turbinen reichen aus, um ganz Paraguay mit Strom zu versorgen. Eine Turbine produziert zudem ungefähr so viel Strom, wie ein einziges Atomkraftwerk. (So sagte es zumindest der Führer vor Ort)
Also wieder ziemlich gewaltig…

Die Turbinen des Itaipu
Wir waren von so viel Zivilisation mitten im Nationalpark erstaunt und würden jedem Besucher der Wasserfälle einen Abstecher zum Itaipu empfehlen.

So, nun beginnt erneut ein neuer Abschnitt der Reise und dazu gehören auch Veränderungen… Meine Haare sehen wieder wie vorher aus und Alex hat sich gegen seinen Vollbart entschieden…

USA wir kommen…

Wanted USA Nicki kommt

Wanted USA Alex kommt

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