Dschungelexpedition

Die ersten drei Tage nachdem wir vom Salkantay Trail zurück nach Cusco kamen, verbrachten wir auch dort, um uns ein wenig zu erholen und die Stadt etwas genauer zu erkunden.

Außerdem mussten wir unsere Unterkunft wechseln.
Als wir abends vom Machu Picchu in unserem Hostel einchecken wollten, konnten sich die Mitarbeiter sich nicht daran erinnern, dass wir ein Zimmer für zwei Nächte reserviert hatten.
Zuerst hatten sie auch kein Zimmer mehr frei.
Nachdem wir einen kleinen Wutausbruch hatten, da wir kein großes Interesse hatten nachts um 11 Uhr eine neue Unterkunft zu suchen, hatten sie doch noch ein Zimmer für uns gefunden.
Am nächsten Morgen wurden wir jedoch mehr als unhöflich gebeten, die Unterkunft zu wechseln, schließlich erwarteten sie 16 peruanische Gäste.
Zum Glück haben wir eine viel bessere Alternative gefunden.
Wir hatten ein Drei-Bett-Zimmer für uns alleine, mit Heizung und eigenem Flachbildfernseher, um abends ein bisschen die olympischen Spiele zu verfolgen.

Am Dienstag brachen wir zu einer kleine Tagestour auf. An diesem Tag standen die Rainbow Mountain auf dem Programm.
Wir wurden um 3:30 Uhr an unserem Hostel abgeholten und dann warteten auf uns 800 Höhenmeter und eine gesamthöhe von 5200m ü.n.N.

Da es Alex in der Nacht nicht so wirklich gut ging, war dieser Aufstieg doppelt anstrengend für ihn. Doch am Gipfel hatten wir eine super Aussicht auf die umliegenden Anden und die Rainbow Mountain.

Rainbow Mountain
Im Abstieg unterhielten wir uns dann mit Caro (die haben wir bereits auf dem Salkantay Trail kennengelernt und die Tour zu den Rainbow Mountain gemeinsam gebucht) über die gute deutsche Küche unserer Eltern, so dass wir die Anstrengungen vergaßen und uns auf das verdiente Mittagessen freuten.
Leider war das Essen kalt und konnte an diesem Tag eh nicht mit unseren Vorstellungen von einem leckeren Essen mithalten.

Am nächsten Tag starteten wir direkt die nächste Tour in das Amazonasgebiet, genauer gesagt zum Manu Nationalpark. Diesmal durften wir etwas länger schlafen, der Bus holte uns erst um 5:30 Uhr ab…

Auf dem Weg in Richtung Amazonas machten wir noch an verschiedenen Dörfchen halt, um das Land und die Leute noch ein bisschen besser kennenzulernen, bevor es dann gegen Mittag auf über 3000 m ü. NN. in den Dschungel auf 800 m ü. NN. ging. Schon auf der Fahrt zu unserer ersten Lodge sahen wir viele verschiedene Vogelarten.

Am nächsten Morgen besichtigten wir eine Tierauffangstation.
So hatten wir die Möglichkeit die Dschungelbewohner aus nächster Nähe zu sehen. Wir konnten einen Tapir füttern, Äffchen beim Spielen zu sehen, ein Faultier streicheln und einen kleinen Kaimanen betrachten.

Papagaien im Dschungel

Danach ging es weiter mit dem Boot zu unserer zweiten Lodge. Dort hatten wir direkt die Möglichkeit wilde Affen beim Mittagessen beobachten zu können.
Nach unserem Mittagessen starteten wir eine kleine Dschungelexpedition und abends gab es noch eine kleine Nachtwanderung, um Schlangen und Spinnen zu treffen. Da hatten wir aber „leider“ kein Glück.

Äffchen beim Mittagessen

Am nächsten Morgen gab es eine weitere Dschungelexpedition und am Nachmittag ging es zuerst zu einem See und Vogelparadies und im Anschluss zu einer kleinen Lichtung, um noch mehr Vögel und andere Tiere zu sehen. Dort hatten wir die Chance einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben zu können.

Sonnenunergang auf der Vogellichtung
Nachdem die Sonne untergegangen war wurden auch die Kaimane für uns sichtbar. Deren Augen reflektierten unser Taschenlampenlicht, so dass wir nur erahnen konnten, wie viele sich wohl in dem Gewässer befanden.

Heute Morgen standen wir noch einmal früh auf, um von sechs bis sieben Uhr Papageien beobachten zu können, die sich an einem bestimmten Felsen nur um diese Uhrzeit treffen und danach wieder zerstreuen.

Außerdem hatten wir so die Möglichkeit einen paradisischen Sonnenaufgang zu sehen.

Sonnenaufgang am Papagaienfelsen

Danach ging es per Boot und Bus über mehr als abenteuerliche Strecken zurück nach Cusco.

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