Die letzten Tage

Nach unserem Seetag ging es nach Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Wir hatten 12 Stunden Zeit uns die Stadt anzuschauen. Diese Zeit wollten wir natürlich nutzen. Durch die guten Erfahrungen mit unserem Hop on Hop off Bus, hüpften wir also auch in Abu Dhabi so oft wir wollten in die Busse.
Unseren ersten Stopp machten wir an einem historischen Dörfchen. Dort wurde das alte Abu Dhabi nachgebaut, so dass die Besucher einen Eindruck bekamen, wie Abu Dhabi noch in den 60er Jahren aussah. Für uns fast unvorstellbar.
Sie wohnten zu dieser Zeit noch in Lehmhütten oder Hütten aus Palmenwedel und auch sonst sah es so aus, als ob dort die moderne Zeit nicht angekommen war. Keine Elektrizität oder ähnliche Annehmlichkeiten.
Als wir uns das vor Augen führten, fanden wir den Fortschritt in dieser Stadt und allgemein dem Gebiet noch gewaltiger.

Danach gab es leider die erste kleine Enttäuschung. In unserem Busticket war der Eintrittspreis für einen Aussichtsturm inkludiert. Leider wurde uns zuvor nicht mitgeteilt, dass die Plattform seit ca. einer Woche geschlossen war.


Naja, so ging es also weiter, vorbei an den Emirates Towern zur großen Moschee von Abu Dhabi. Die drittgrößte Moschee der Welt. Ein unglaublich schönes Gebäude. Die gesamte Moschee wurde aus italienischem Marmor gefertigt und zu unserem Glück für Besucher zur Besichtigung geöffnet. Wie in Kuala Lumpur gab es auch hier den Service, dass sich nicht passend gekleidete Frauen und Männer Gewänder leihen konnten.
Anne und ich schlüpften also in eines dieser Gewänder. Danach konnten wir alle zusammen dieses majestätische Bauwerk besichtigen. Ohne es zu merken verbrachten wir eine ganze Stunde in der Moschee.


Danach machten wir eine Rundfahrt über die Yas-Insel.
Eine Insel mit den größten Vergnügungsparks der Stadt und der Formel 1 Rennstrecke. Wir sahen eine Wasserrutschenwelt, die Ferrariworld und zusätzlich noch einige Einkaufszentren.

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zurück durch die Hochhausschluchten zur Abu Dhabi Mall, um vielleicht ein paar Schnäppchen abzugreifen.

Schnäppchen fanden wir nicht, es wurde allerdings für Valentinstag eine kleine Liebesbrücke aufgestellt, wo es erwünscht war, kleine Liebesschlösser mit Liebesbotschaften dranzuhängen. Da durfte ein Schloss von uns natürlich nicht fehlen.
Angeblich soll diese Brück dort nun stehen bleiben und wenn wir das nächste Mal Abu Dhabi besichtigen, sollen wir die Schlüssel mitbringen, unser Schloss abnehmen und uns unsere Liebesbotschaften vorlesen.
So haben wir also einen Grund, noch einmal wieder zu kommen.


Zusammengefasst hat uns Dubai insgesamt besser gefallen als Abu Dhabi. Wir hatten das Gefühl, dass Dubai schon weiter im Aufbau ist als Abu Dhabi. Für uns hatte Dubai einfach mehr zu bieten.

Am nächsten Tag besichtigten wir dann auch ein weiteres Mal Dubai. Eigentlich wollten wir eine Lagoone besichtigen, in der Flamingos leben sollen. Durch ein paar Missverständnisse und schlechtes Zeitmanagement unsererseits, kamen wir jedoch zu spät zum Bus und mussten so leider auf die Flamingos verzichten. Eigentlich startete die Flamingotour täglich um 15 Uhr. Da wir jedoch schlechtes Wetter mit Nieselregen hatten, sagte uns die Mitarbeiterin, dass die Sonne an diesem Tag eine halbe Stunde früher als sonst untergeht und da der Bus auch für eine Sonnuntergangstour im Anschluss gebraucht wurde, wurde die Flamingotour spontan um eine halbe Stunde nach vorne verschoben.
Naja, so hatten wir ein bisschen Pech.
Wir fuhren zurück zum Schiff und genossen ein letztes Mal die Annehmlichkeiten des Schiffes mit seinen Wirlpools und dem leckeren Essen.


Am nächsten Tag hieß es Ausschiffen, zum Hotel fahren, einchecken und direkt weiter zur Dubai Mall, um uns dort Tickets für den Burj Khalifa zu holen. Der Burj Khalifa ist derzeit das höchste auf Land freistehende und von Menschenhand erbaute Gebäude der Welt. Seine Höhe beträgt 828m.
Die Tickets berechtigten uns wohl nur für den 124 und 125 Stock, was bedeutete, dass wir nur knapp über der Hälfte waren. Aber auch auf knapp 500 Metern über der Stadt, hatten wir eine beeindruckende Aussicht. Hier konnten wir das erste Mal wirklich sehen, dass diese Stadt mitten in der Wüste gebaut wurde.
Leider hatten wir auch an diesem Tag nicht das beste Wetter, sodass unsere Weitsicht ein wenig beeinträchtigt war. Aus diesem Grund konnten wir die im Meer befindliche künstlich aufgeschüttete Insel The Palm leider nur erahnen.

Zum Krönenden Abschluss gab es am Abend eine Fontainenshow vor der Dubai Mall und dem Burj Khalifa.
Die Wasserspiele sind denen in Las Vegas vor dem Belagio nachempfunden, sollen jedoch höher und prächtiger sein.


Da wir nun den Vergleich ziehen können, würden wir die Wasserspiele von Las Vegas denen in Dubai vorziehen. Selbst die in Kuala Lumpur fanden wir farbenfroher. Aber nur weil wir schon andere gesehen haben, die uns besser gefallen hatten, heißt das nicht, dass wir diese nicht trotzdem im vollen Zügen genießen konnten.

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