Die Kenai Halbinsel

Die letzten Tage in Alaska verbrachten wir in Seward.
Uns wurde von vielen Personen, die wir auf unserer Reise durch Alaska und den Yukon getroffen hatten, empfohlen die Kenai Halbinsel auf jeden Fall noch zu besuchen.

Am Hafen von Seward
Also fuhren wir vom Denali Nationalpark nach Anchorage, um uns ein Essen im Restaurant zu gönnen.
Im Anschluss ging die Reise weiter nach Seward, nachdem wir noch eine Nacht im Auto verbrachten.

Zuvor fanden wir übers Internet ein Hostel in Seward, was einen unschlagbaren Preis anbot.
Also buchten wir dieses für drei Nächte.

Als wir dann am Hostel in Seward ankamen, teilte uns die Inhaberin mit, dass wir nur ein Bett für zwei Personen gebucht hatten. Sie konnte uns jedoch anbieten, dass wir für einen „kleinen“ Aufpreis ein eigenes Doppelbettzimmer bekommen könnten und nicht im Mehrbettzimmer übernachten müssten.
Da es uns doch etwas zu viel Geld zusätzlich war, entschieden wir uns, nur zwei Nächte im Hostel zu bleiben und die dritte Nacht zur Not ein letztes Mal im Auto zu übernachten.
Wir hatten allerdings unverschämtes Glück.
Zuerst bekamen wir ein Stück Lachs geschenkt, weil die Inhaberin keinen mehr sehen konnte und dann half Alex ihr am nächsten Tag ihre alten Waschmaschinen zu verladen und eine Neue aufzustellen. Die Inhaberin des Hostels war so glücklich darüber, dass sie uns anbot die dritte Nacht kostenlos im Hostel übernachten zu können.
Dieses Angebot nahmen wir natürlich dankend an.

In Seward hatten wir jedoch nicht nur Glück mit unserer Unterkunft, sondern auch mit dem Wetter. Die drei Tage, die wir da waren, schien ununterbrochen die Sonne und das Thermometer erreichte warme 23 Grad.

So nutzen wir die letzten Tage in Alaska noch ein bisschen um zu wandern.

Wir besuchten den Exit Gletscher, der beängstigend schnell schrumpft und gestern zum Abschluss unternahmen wir noch eine kleine Bergtour auf den Mount Marathon.

Der Exit Gletscher
Dort trafen wir zwei zwanzig jährige Studentinnen aus Florida. Eine von ihnen sah dort am Berg das erste Mal in ihrem Leben Schnee.
Über die Gefahren am Berg, die ein steiles Schneefeld mit sich bringen kann, waren sich die beiden leider nicht so richtig bewusst.

So spurten wir ihnen den Weg bergauf und achteten darauf, dass sie auch wohlbehalten wieder unten ankamen.
Untereinander unterhielten sie sich, dass sie froh waren, uns getroffen zu haben und sie auf alle Fälle an uns dran bleiben sollten, bis der steile Teil des Berges vorüber war.

Am Gifpel des Mt. Marathon
Gut, dass wir diese Tour gemacht haben. Wir hatten einen traumhaften Blick über den Kenai Fjord und in die Berge. Ein wirklich gelungener Abschluss einer tollen Reise durch Alaska.

Auf dem Weg von Tok zum Denali Nationalpark sind wir übrigens am Nordpol (North Pole) vorbeigekommen und haben kurz unsere Wunschliste für Weihnachten dem Weihnachtsmann vorbei gebracht.

Der Weihnachtsmann
Falls ihr auch noch ein paar unerfüllte Wünsche habt, hier seine Adresse ;-)

Das Haus vom Weihnachtsmann
Unglaublich, an diesem Ort werden selbst die ältesten und stärksten Menschen wieder zu Kindern und wollten beim Weihnachtsmann auf dem Schoß sitzen.

Zum Abschied aus Alaska lässt sich sagen, dass wir die Dinge, weswegen wir nach Alaska gekommen sind, nicht gesehen haben. Der Mount Denali hatte sich hinter Wolken versteckt und den richtigen Magic Bus konnten wir auch nicht erreichen und trotzdem sind wir fasziniert von der Schönheit und der Weite dieses Gebietes.

Jetzt sitzen wir mal wieder am Flughafen und warten auf unseren Flug nach Seattle.

Schreibe einen Kommentar

*