Abschied von der Südinsel

Nachdem wir dachten dem Regen entkommen zu sein, immerhin konnten wir den letzten Bericht in unserem Hostelgarten in der Sonne schreiben, holte er uns direkt am nächsten Tag im gleichen Hostel wieder ein.
So machten wir uns auf den Weg in Richtung Süden. Nicht unbedingt in der Hoffnung, den Regen hinter uns zu lassen, aber da wir ja nun keine Mehrtageswanderung gemacht haben, hatten wir ein paar Tage gewonnen, um uns noch andere schöne Plätze auf der Südinsel anzusehen.


Unser Weg führte uns zum Nelson Lake Nationalpark.
Bei unserer Ankunft hing auch hier alles in schweren Regenwolken gehüllt, sodass selbst die erhofften Wanderungen auf Eis gelegt wurden.
Im dortigen Informationscenter sahen wir jedoch Bilder von einem Wasserfall, der uns gut gefallen hat. Wir dachten uns, dass ein Wasserfall seinen Zauber auch im Regenwetter nicht verliert und machten uns auf die Suche nach ihm.


Nach einer knappen Stunde Autofahrt erreichten wir die Maruia Fälle und zu unserer Überraschung kam hier sogar die Sonne raus.

Ein paar Fotos später, machten wir uns dann auch wieder auf den Rückweg und hatten Glück, da nun auch in unserem Dorf die Sonne ein wenig hervor kam.


So konnten wir am nächsten Tag sogar voller guter Hoffnungen unsere Wanderung zum Mt. Robert starten. Natürlich die Regencapes und die Regenhosen im Gepäck.
Der Weg war traumhaft. Wir hatten eine super Sicht über den kompletten Nationalpark und haben das Neuseeland gesehen, wie wir es uns im Vorfeld vorgestellt hatten.
Am Ende der Wanderung hat es dann aber doch wieder ein paar Regentropfen gegeben.


Auch am darauf folgenden Tag hatten wir Glück mit dem Wetter, sodass wir noch eine kleine Wanderung machen konnten, bevor es erneut zu regnen anfing. Diesmal führte uns unser Weg zu den Wisky Falls.


Von dort verabschiedeten wir uns endgültigen vom mittleren Teil der Südinsel und verbrachten die letzten verbleibenden Tage auf dieser Südinsel in Picton, direkt am Meer, wo heute auch unsere Fähre nach Wellington übersetzt.

Hier hatten wir gestern sogar so viel Glück mit dem Wetter, dass ich mir mal wieder einen kleinen Sonnenbrand holte.
Sonst verbrachten wir hier auch die Zeit mit dem, was man in Neuseeland am besten unternehmen kann: Wandern!


Zusätzlich hatten wir ein super Hostel gefunden. Nicht nur, dass wir hier wirklich gutes Internet hatten, nein, wir bekamen sogar kostenloses Frühstück und abends immer ein kleines selbstgemachtes Dessert. Super!

Nun warten wir darauf, dass die Fähre uns gleich auf die Nordinsel zur Hauptstadt Neuseelands (Wellington) bringt und wir dort auch endlich wieder auf besseres Wetter hoffen können…

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