A1A

Jetzt sind wir bereits seit einer Woche mit den Fahrrädern unterwegs. Irgendwie ist schon einiges passiert und andererseits haben wir das Gefühl, nicht zu wissen, was wir berichten sollen. In der letzten Woche haben wir von Cocoa Beach über Vero Beach bis Palm Beach schon relativ viel gesehen.

Der Pier von Cocoa Beach

Unsere Tagesabläufe sehen allerdings immer sehr ähnlich aus:

Aufstehen, Frühstücken, mobile Nachrichten checken, aufs Fahrrad schwingen und zwischen 30-60 km fahren, im Hotel einchecken, umziehen, an den Strand oder in die Stadt gehen, im Hotelpool schwimmen gehen, duschen, essen, Hotel für den nächsten Tag suchen und schlafen.

Zu Hause dachten wir auch noch, dass wir pro Tag min. 50 km fahren werden. Jetzt hatten wir es eigentlich immer versucht zwischen 30-40 km zu fahren, da wir dann noch genügend Zeit für den neuen Ort haben und am nächsten Tag weiterfahren können.

Leider funktioniert das nicht immer so, wie wir das gerne hätten. Wir sind in der Gegend der Reichen und Schönen angekommen, hier bezahlt man selbst im Supermarkt mit Checks.
Dementsprechend sind auch die Hotel- beziehungsweise Motelpreise. Ein Hotel unter 70€ die Nacht, ist schon eine Seltenheit. So müssen wir also, um ein Hotel in unserem Budget zu finden doch auch schon einmal ein paar Kilometer mehr fahren, als wir eigentlich möchten.
Die Campingplätze helfen uns leider auch nicht weiter. Wir müssen erst einmal einen finden, der nicht nur Stellplätze für Wohnmobile hat sondern auch für Zelte. Dann sollte man an diesem nicht vor drei Monaten reserviert haben müssen und dann kosten die immer noch zwischen $40 und $50. Wir haben uns gesagt, dass wir für die paar Dollar mehr auch im normalen Bett schlafen können.

Die Sonnegenießen im Hotel in Fort PierceMotelpool mit Blick auf Meer

In einem Fastfood Restaurant haben wir ein Heft mit Hotelcoupons gefunden, was uns wirklich Geld sparen lässt.
Das Gute an den ganzen Motels und Hotels ist, dass es anscheinend zum guten Ton gehört, einen eigenen Pool anbieten zu können. So kann Alex sich abends ein bisschen abkühlen und ich jeden Tag aufs neue testen, ob ich noch schwimmen kann.

Die A1A ist unsere Straße (wie ihr auch auf der Karte verfolgen könnt). Sie ist nicht ganz so stark befahren und es gibt sogar einen Fahrradstreifen auf der Fahrbahn oder einen gut ausgebauten Gehweg neben der Fahrbahn.
Aber die USA sind auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So konnten wir heute feststellen, dass es selbst auf den Highways Fahrradspuren geben kann. Schönes und gemütliches Fahren ist allerdings anders…

Die Fahrt über den Highway

Wir hatten auch in Patagonien, was das Wetter angeht mit allem gerechnet, aber dass wir in Florida einen Ruhetag einlegen müssen, weil es den gesamten Tag durchregnet, das hatten wir nicht erwartet. Naja, so nutzen wir den einen Regentag, um in einer weiteren Shoppingmall ein bisschen zu bummeln. Nun kann ich mich auch über neue Anziehsachen freuen ;-)

Regenpause

Sonst ist das Wetter aber so, wie wir es von Florida erwartet hatten. Immer so zwischen 26-28Grad mit einer kleinen Brise. Alex ist schon schokibraun und ich habe, wenn ich nicht aufpasse, mir alles verbrannt, was nicht mit 70er Sonnenschutz eingecremt ist. In Cocoa Beach habe ich mir zum Beispiel meine Füße ordentlich verbrannt…

Cocktail am Cocoa Beach Pier

Schreibe einen Kommentar

*